Ausstellung Bärbel Hansmann

Bärbel Hansmann, 1941 in Kassel geboren, war nach ihrem Studium in Frankfurt viele Jahre als Lehrerin im Fach Kunsterziehung tätig. Sie absolvierte eine langjährige künstlerische Ausbildung im Berufsverband Bildender Künstler bei Hans-Ludwig Wucher und besuchte die Städelabendschule.

Ihre Bilder – meist Frankfurter Landschaften und Stillleben – zeigte sie in zahlreichen Ausstellungen, so im Nebbien’schen Gartenhaus (1995, 1998), bei der Stiftung der Frankfurter Sparkasse 1822 „Vier Jahrhunderte Frankfurter Stillleben“ (2002), in der Heussenstamm-Stiftung (2003, 2008) und im Haus der Freunde Frankfurts (2005, 2010).

Bärbel Hansmann: Winterlandschaft
Bärbel Hansmann: Winterlandschaft, Öl auf Leinwand, 60 cm x 100 cm, 2010

In ihren Gemälden geht es Bärbel Hansmann um die Umsetzung gesehener Wirklichkeit in Malerei, um das Zusammenspiel von Naturnähe und malerischer Interpretation. Ihre Landschaftsgemälde – häufig Motive vom Flusslauf der Nidda – entstehen im Freien. In diesen Bildern tendiert die Künstlerin weder zu einem photographisch-genauen Realismus noch zu einer gefällig-freizügigen Stimmungsmalerei.

Bärbel Hansmann: Quitten
Bärbel Hansmann: Quitten, Öl auf Leinwand, 20 cm x 39 cm, 2009

In ihren Stillleben – zumeist Obst wie Pflaumen, Granatäpfel, Quitten oder Äpfel – vermeidet sie dekorative Üppigkeit und oberflächliche Effekte. Es geht der Künstlerin nicht um das Außergewöhnliche, das Überwältigende, sondern um das Schlichte, das Alltägliche, dem sie eindringliche malerische Präsenz verleiht.

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