Ausstellung Klaus Kappel

Der Frankfurter Maler und Zeichner Klaus Kappel stellte seit 1993 wiederholt – zuletzt im November 2008 – in Frankfurts ältestem Fachwerkhaus seine Arbeiten aus.

Klaus Kappel sucht in seinen Bildern immer wieder die stille Schönheit des Unspektakulären, scheinbar Nebensächlichen, die auch in der von Industrialisierung und Wachstum geprägten Landschaft um Frankfurt noch auf besondere Weise zu finden ist. Mit liebevoller Zuwendung, aber auch sachlicher Distanz und immer ohne Sentimentalität behandelt er seine Sujets. Selbst seine erst kürzlich an den im Umbruch befindlichen Osthafenwerften entstandenen Zeichnungen vermitteln in gelassener Sicht dennoch die Sorge, mit der der Künstler die hektischen Veränderungen seiner Stadt begleitet. Er erweist seiner Region mit diesen Arbeiten eine eigenwillige und ungewohnte Referenz.

Klaus Kappel: Spessart-Landschaft
Klaus Kappel: Spessart-Landschaft, Öl auf Leinwand, 2006

„Der Maler ist nicht auf ereignishafte, spektakuläre Motive aus, er liebt die schlichten Erscheinungen und ihr stilles Zusammenwirken.Es ist, als ob der über die Landschaft streifende Blick des Künstlers ganz beiläufig innegehalten hätte...“ (Prof. Dr. Christian Lenz, München).

Klaus Kappel: Nidda-Altarm im Vorfrühling
Klaus Kappel: Nidda-Altarm im Vorfrühling, Öl auf Leinwand, 2007

Klaus Kappels Bilder waren in den letzten Jahren im Frankfurter Raum im Museum Giersch, im Hessenpark und der Heussenstamm-Galerie zu sehen. Seine Arbeiten finden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen. Kappel ist zweiter Vorsitzender der traditionsreichen Frankfurter Künstlergesellschaft e.V. gegr. 1857.

Klaus Kappel beim Zeichnen
Klaus Kappel beim Zeichnen

Kappel, 1941 in Frankfurt am Main geboren, war Städelschüler bei Karl Bohrmann und Peter Engel.

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