FREUNDE FRANKFURTS

Aktuelles: Vogelgezwitscher

Vogelgezwitscher im Morgengrauen lässt uns hoffen, dass der Stadt Frankfurt noch nicht der schon seit Jahrzehnten angekündigte „Stumme Frühling“ bevorsteht. Der Anlagenring, die Parkanlagen, zahlreiche Vorgärten und begrünte Hinterhöfe bieten bessere Bedingungen als manch andere Stadt. Und das Talent mancher Vogelarten sich den harten Bedingungen der Großstadt anzupassen, ist erstaunlich, Die früher im Wald lebende Amsel oder der in den 70iger Jahren noch vom Aussterben bedrohte Wanderfalke haben die Stadt als Lebensraum entdeckt.

Seeadler
J.C. Susemihl: Seeadler

Naturschützer und Vogelfreunde tun viel, um den gefiederten Frankfurtern zu helfen. Nicht nur alte Arten kehren zurück, es kommen aus ganz unterschiedlichen Gründen sogar neue hinzu. So ist eine große Kolonie einer sonst am Mittelmeer lebenden Möwenart am Rande von Frankfurt ein Ergebnis des Klimawandels. Die Nilgänse dagegen sind Zooflüchtlinge und ein eher zweifelhafter Gewinn, denn sie dulden in ihrem Revier. Alle anderen Wasservögel werden in den von ihnen besetzten Revieren erbarmungslos verdrängt. Der hier auf einer Grafik des aus Darmstadt stammenden Vogelmalers J.C. Susemihl (1767–1818) vorgestellte Seeadler fliegt tatsächlich gelegentlich über Frankfurt - wenn auch in so großer Höhe, dass er nur von Fachleuten zu erkennen ist.

Alle, die mehr erfahren über die Frankfurter Vogelwelt erfahren möchten, sind willkommen zu dem von den Freunden Frankfurts in Kooperation mit der Frankfurter Bürgerstiftung veranstalteten Vortrag am 13. Juni 2018 m Holzhausenschlösschen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender.

Aktualisierung: 08.04.2018